„Medienkompetenz in Mecklenburg-Vorpommern – Perspektiven aus der Praxis“ lautete der Titel der Online-Tagung am 21. Januar 2021 von Medienaktiv M-V, des landesweiten Netzwerkes der Medienarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 70 Interessierte aus Kindertagesstätten, Schulen, Universitäten und Volkshochschulen, aus der Jugend(sozial)arbeit, Politik, dem Jugendmedienschutz, der Seniorenbildung, digitaler Jugendbeteiligung und Medienbildung, welche sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht treffen konnten, nahmen digital daran teil. In fünf Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit 15 Expertinnen und Experten zu folgenden Themen ins Gespräch zu kommen:
- Virtual Reality im Unterricht
- Vernetzte Weiterbildung in M-V
- Hass, Trolle und Störer: Was tun gegen Hate Speech und Cybermobbing?
- Medienaktiv M-V und praktische Medienpolitik – wo stehen wir und was brauchen wir in Mecklenburg-Vorpommern?
- Exzessive Mediennutzung in Zeiten von Corona
In Gruppen wurden Fragestellungen erarbeitet, um sie anschließend gemeinsam mit allen Teilnehmenden digital in einer Diskussion zu erörtern. Besonders interessierte dabei, wie die Vernetzung im Bereich Medienbildung und Medienpädagogik in Mecklenburg-Vorpommern durch die Stärkung dezentraler Strukturen weiter vorangetrieben werden kann, wie eine Sensibilisierung junger Menschen im Umgang mit „Fake News“ erfolgen kann und wie – mit Blick auf eine exzessive Mediennutzung – die Balance zwischen kindlichen Bedürfnissen und elterlichen Wünschen erreicht werden kann.
Unterstützt wurde Medienaktiv M-V durch Expertinnen und Experten von Virtual Rostock, der Landesarbeitsgemeinschaft Medien e. V. mit dem Netzwerk #MVedu, JUUUPORT e. V. (Hannover), dem Projekt „Helden statt Trolle“ (Schwerin), der Schulsozialarbeit des Lunte e. V. (Rostock), der Gesellschaft für Bildung, Erziehung und Gesundheit mbH (Rostock) sowie bei der technischen Umsetzung von HaNeP – Sozial und Digital UG (Rostock).
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